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Herzog & de Meuron verlassen die ETH

Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 7./8. März 2018 auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich, Prof. Dr. Lino Guzzella, und des Präsidenten der EPFL, Prof. Dr. Martin Vetterli, insgesamt 11 Professorinnen und Professoren ernannt, 4 Professorentitel verliehen und den Rücktritt von 15 Professorinnen und Professoren mit Verdankung zur Kenntnis genommen.

Prof. Jacques Herzog (*1950) und Prof. Pierre de Meuron (*1950), zurzeit ordentliche Professoren für Architektur und Entwurf, werden per 1. August 2018 in den Ruhestand treten. Jacques Herzog und Pierre de Meuron wurden 1999 auf ihre heutigen Stellen berufen. Sie gehören zu den weltweit bedeutendsten Architekten und erregten unter anderem mit dem Umbau der Tate Gallery of Modern Art in London, dem Bau der Allianz Arena in München sowie des Nationalstadions in Peking für die Olympischen Spiele 2008 weltweites Aufsehen. Zusammen mit weiteren renommierten Exponenten der Schweizer Architektur­szene gründeten sie das international ausstrahlende ETH-Studio Basel, das in der Architektur eine neue Form der Verbindung von Forschung und Lehre institutionalisiert hat.

Es wurden dafür zwei weitere Basler an der ETH neu ernannt:

Emanuel Christ (*1970) und Christoph Gantenbein (*1971), zurzeit Partner und Architekten bei Christ & Gantenbein AG, Basel, sowie Gastdozenten an der Harvard University, Cambridge, USA, zu ordentlichen Professoren für Architektur und Entwurf. Emanuel Christ und Christoph Gantenbein gehören zur profiliertesten Gruppe von Architekten mittleren Alters in der Schweiz und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Sie haben in der Schweiz eigenständige und ausserordentlich selbstbewusste Bauten realisiert, darunter die Erweiterung und Sanierung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich und des Kunstmuseums in Basel. Mit Arbeiten in China, England, Mexiko und Norwegen sind sie weit über die Landesgrenzen bekannt. Emanuel Christ und Christoph Gantenbein können dank ihrer breiten Lehrerfahrung an verschiedenen Hochschulen offen und experimentierfreudig neue Konzepte für die Hochschullehre entwickeln und werden für die Studierenden Rollenmodelle sein.