Die Eschen beim Zschokke-Brunnen neben dem Kunstmuseum. ©LH
Die Eschen beim Zschokke-Brunnen neben dem Kunstmuseum. ©LH
  • Christine Staehelin

Nicht wegen der Hitze, sondern wegen Kunstmuseum-Neubau: Bäume leiden unter Trockenheit

Vor dem Kunstmuseum Basel leiden drei Bäume unter Trockenheit. Grund dafür ist wohl der Feuchtigkeitsspiegel, der sich durch den Kunstmuseums-Verbindungsbau verändert hat.

     

Es ist Hochsommer und die Bäume zeigen sich in ihrer grünen Pracht. Vor dem Kunstmuseum Basel bietet sich jedoch ein anders Bild. Die drei Eschen vor dem Museum wirken auf den ersten Blick gesund, aber die Baumkronen tragen keine Blätter, scheinen trocken und abgestorben.

Es ist ein Trockenheitsschaden, unter dem die Bäume, die Durchmesser zwischen 126 bis 206 Zentimeter aufweisen, leiden. «Wir führen das auf den unterirdischen Verbindungsbau des neuen Kunstmuseums zurück», sagt Emanuel Trueb, Leiter der Stadtgärtnerei Basel-Stadt. «Die Bodenverhältnisse und der Feuchtigkeitsspiegel scheinen sich trotz grösster Sorgfalt beim Bauen derart verändert zu haben, dass die Bäume nun Trockenheitssymptome zeigen». Die drei Bäume beim Zschokke-Brunnen leiden darunter, aber auch jene Richtung Aeschenplatz, die nahe am unterirdischen Verbindungstunnel vom alten zum neuen Kunstmuseum stehen.

Droht gar eine Fällung? 

Die Stadtgärtnerei wird beobachten, wie sich die Bäume entwickeln. Solange noch nicht klar ist, wie die Baustelle des Kunstmuseum-Parkings organisiert sein wird, werden die Bäume nicht gefällt. Erst wenn ein Sicherheitsproblem besteht, könnte es dazu kommen. 

In der Zwischenzeit werden die Bäume von absterbenden Ästen befreit. Dies ist eine Sicherheitsmassnahme, um das Herabfallen von Äste zu verhindern. Fest steht, dass die Bäume geschützt sind. Falls eine Fällung unumgänglich werden sollte, müssen die Eschen ersetzt werden. Auch deswegen, weil diese Bäume zum Ensemble mit dem Brunnen gehören. 

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