(Symbolbild, © Keystone)
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Schwarzwald: Kind gibt Handgranate bei Gasthof ab

Am Wochenende stattete der Kampfmittelbeseitigung dem Raimartihof am Feldberg einen Besuch ab. Zuvor war eine Weltkriegsgranate dort abgegeben worden. Ein Wanderer und seine Enkel hatten sie auf dem Weg vom Feldsee zum Lokal gefunden. 

Die Wirtin hat die Eierhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg in Handtüchern aufbewahrt. (Bild: © Polizeipräsidum Freiburg)

Die Wanderer hätten am Freitag auf dem Weg zum Gasthof eine WC-Pause im Gebüsch einlegen müssen, wie die Besitzerin des Hofes der Badischen Zeitung (BZ) erzählte. Dabei habe das Kind die Weltkriegsgranate gefunden. Unschlüssig, was sie damit tun sollten, haben sie die Granate zum gut besuchten Gasthof gebracht. "Fahrlässig", beschreibt die BZ das Vorgehen.

Ruth Andri, Besitzerin des Raimartihofs, hat dann die Granate in einem mit Handtüchern ausgelegten Eimer aufbewahrt und die Polizei Titisee-Neustadt informiert. Die Polizei hat darauf die Granate fotografiert und die Bilder zur Identifizierung nach Stuttgart geschickt. Die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Baden-Württemberg haben die Handgranate am frühen Samstagmorgen abgeholt. 

Solche hochexplosiven Fundstücke sollten grundsätzlich vor Ort belassen werden und es ist die Polizei umgehend zu informieren.