Bild: © Keystone
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Voice Theatre: Die Klang- und Lichtinstallation im Theater Augusta Raurica

"Voice Theatre" ist eine ortsspezifische Klang- und Lichtinstallation, die vom mexikanischkanadischen Künstler Rafael Lozano-Hemmer speziell für Augusta Raurica entwickelt wurde. Das Haus der Elektronischen Künste Basel (HeK) und das Theater Augusta Raurica laden zur Ausstellung ein, die man ab dem 10. Juni im Theater Augusta Raurica besuchen kann. 

In der Mitte des antiken Theaters befindet sich ein Mikrofon, mit dem die Stimmen der Teilnehmenden aufgezeichnet werden. Ihre Nachrichten, Ideen und Gedanken werden in Echtzeit auf Lautsprechern wiedergegeben, die auf den Rängen des Theaters verteilt sind. Sie werden visuell in Ringe aus Licht umgewandelt, die über die Tribünen des Theaters hinaus ausstrahlen. Wenn niemand spricht, geben die Lautsprecher die Aufnahmen der letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder.

In „Voice Theatre“ setzt sich der Künstler Rafael Lozano-Hemmer mit der einzigartigen Architektur des antiken Auditoriums auseinander und thematisiert den Gegensatz von Anwesenheit und Abwesenheit: Begriffe, die üblicherweise als einander ausschliessend oder als Gegensätze beschrieben werden. In „Voice Theatre“ werden sie gleichsam als Echos voneinander präsentiert, mit den konkreten Spuren, die durch die Stimmen der Besucherinnen und Besucher zurückbleiben.

Das Publikum soll sich in den Botschaften insbesondere mit der Frage auseinandersetzen, was Kultur für jeden einzelnen bedeutet. Das Stück schafft so ein Gedächtnistheater aus Live- und aufgezeichneten Botschaften, die man sehen und hören kann. „Voice Theater“ ist eine Auftragsarbeit des HeK in Zusammenarbeit mit dem Theater-Board Augusta Raurica.

Vernissage:

Sonntag, 10.06.2018, 18.00 Uhr
Augusta Raurica, Giebenacherstrasse 17, 4302 Augst
Begrüssung: Isaac Reber, Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft
Einführung: Sabine Himmelsbach, Direktorin HeK, und Esther Roth, Leiterin kulturelles.bl
Präsentation des Projekts: Rafael Lozano-Hemmer

Der Eintritt ist frei.