© Cannabis Village
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Nachfolger der Weinmesse? Die «muba» wird 2018 zum Cannabis-Paradies

Die glorreichen Tage der alten «Mustermesse» liegen längst hinter uns. Nun müssen neue Ideen her, um die traditionelle Warenmesse am Leben zu halten.

Nebst «Bricklive» und «Creativa» findet dieses Jahr eine dritte Parallelmesse im Rahmen der «muba» statt. An der «Cannabis Village» soll so ziemlich alles Mögliche präsentiert werden, das aus der umstrittenen Pflanze hergestellt wird – natürlich nur legale Produkte, versichern die Macher. «Das Thema, eine Cannabismesse zu machen, ist schon lange pendent zwischen uns und der muba», so Ben vom Veranstalter «happy bees», gegenüber barfi.ch. Das Kraut sei nun im Mainstream angekommen, der perfekte Zeitpunkt, denken sich die Macher. «in den letzten Jahren war schon alles bereit, aber dieses Kifferimage haftete noch zu stark am Thema. Das Projekt war im Köcher und wir mussten nur noch das Knöpfchen drücken.»

Grosses Interesse bei der «älteren» Generation

Erfahrungsgemäss zieht die Basler Frühlingsmesse vor allem ältere Besucher an. Ist das wirklich die richtige Zielgruppe für eine Hanfmesse? «Definitiv!», meint Ben, «Es ist ein riesiges Bedürfnis nach Informationen da. Vor allem ab 40 Jahren und aufwärts.» Erfahrung damit konnten Ben und sein Team bereits in Lausanne sammeln, an der Medizinmesse «Mednat». Zusammen mit dem «muba»-Team wurde das Hanf-Dorf dort ein erstes Mal aufgebaut. Für die Organisatoren ein Erfolg, berichtet Ben: «Wir veranstalten seit Jahren schon die Szene-Messe «cannaTrade». Otto- und Maria-Normalbürger kommen aber nicht an eine «cannaTrade». Und für sie soll die neue Messe sein.»

Neuer Fokus für muba-Macher

Vor ein paar Jahren begann die «muba» damit, nebst der Hauptmesse auch Parallelmessen durchzuführen. Eine Taktik, um ein möglichst breitgefächertes Publikum auf das Areal zu locken. «Parallelmessen sind kein ausgesprochener Fokus für die Zukunft, aber wir nehmen gerne Sachen, die thematisch auch passen, mit ins Programm», so «muba»-Sprecherin Sabrina Oberländer auf Anfrage von Barfi.ch. Die «muba» will das Hanfdorf auch an andere Messen bringen. «Wir gehen mit dem Cannabis Village auch an die Olma, das wird von der «muba» koordiniert.» Die Basler Messe sei dabei Verkäufer und Organisator für die kleineren Parallelmessen. «Ähnlich einer Roadshow», so Oberländer.

Die «muba» findet schon bald, vom 20. – 29. April, auf dem Basler Messegelände statt. Parallel kann nun also auch das «Cannabis Village» erkundet werden. Dabei setzen die Macher auf einen anderen Aufbau, als man es sich von konventionellen Messen gewohnt ist. «Statt den rechteckigen Ständen und Wegen, soll es tatsächlich ein kleines Dorf sein, mit geschwungenen Pfaden, die zwischen den Ständen durchführen», erklärt Ben. So können sich die Besucher dann beim Flanieren einen kleinen Hanfsnack gönnen, während sie sich die Kehle mit Hanftee befeuchten, Souvenirs in der Hanftasche transportieren und sich mit einem Hanfpullover warm halten. Zum Abschluss kann man sich dann ja noch eine CBD-Zigarette gönnen: «Haschisch, ich bin der Frühling». 

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