In Genf, der Wiege des Roten Kreuzes, steht das einzige Museum, das dem Werk Henry Dunants gewidmet ist. Das 1988 eingeweihte Museum, das gegenüber dem Palais des Nations liegt, wurde 2013 vollständig umgebaut. Bild: myswitzerland.com
In Genf, der Wiege des Roten Kreuzes, steht das einzige Museum, das dem Werk Henry Dunants gewidmet ist. Das 1988 eingeweihte Museum, das gegenüber dem Palais des Nations liegt, wurde 2013 vollständig umgebaut. Bild: myswitzerland.com
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Internationales Rotkreuz-Museum bittet zu virtueller Menschenkette

Zu seinem 30-jährigen Bestehen organisiert das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Museum in Genf die längste virtuelle Menschenkette seit je. Eine App lädt weltweit dazu ein, sich anzuschliessen und sich für die Menschenwürde einzusetzen.

Die Nutzer der App können sich selbst oder eine andere Person mit ausgestreckten Händen fotografieren, wie das Museum am Dienstag mitteilte. Sobald das Foto via App eingesandt ist, reicht die abgebildete Person als Teil der virtuellen und im Internet sichtbar gemachten Menschenkette anderen die Hände.

800 Glieder hat die Menschenkette bereits. Zu ihnen gehören die Genfer Regierungsmitglieder François Longchamp (FDP) und Anne Emery-Torracinta (SP) sowie Michael Møller, UNO-Generaldirektor in Genf.

Gestartet worden war das Projekt im November im türkischen Antalya, wie ein Vertreter der Kommunikationsagentur, die sich das Projekt ausgedacht hatte, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Öffentlich vorgestellt werden soll das Projekt am 31. Januar am Genfer Bahnhof Cornavin.

Das Rotkreuz- und Rothalbmond-Museum zählte in den vergangenen 30 Jahren gegen 2,3 Millionen Besucherinnen und Besucher. 2016 und auch 2017 brach es seinen eigenen Rekord mit je über 122'000 Besuchern.

30ans.redcrossmuseum.ch