Daniel Schenk, CEO der vanBaerle AG (6. v.r.), und Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei der Eröffnung des neuen Werks in Taichung. / Foto: vanBaerle AG
Daniel Schenk, CEO der vanBaerle AG (6. v.r.), und Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei der Eröffnung des neuen Werks in Taichung. / Foto: vanBaerle AG
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Chemiefirma vanBaerle 2016 mit stabilem Umsatz und höherem Verlust

Das Baselbieter Spezialitätenchemie-Unternehmen vanBaerle hat 2016 seinen Umsatz auf dem Vorjahresniveau von rund 32,4 Millionen Franken halten können. Wie schon im Vorjahr musste die Firma mit rund 120 Angestellten auch 2016 einen Betriebsverlust verbuchen.

Der operative Verlust stieg letztes Jahr von 459'000 auf 711'000 Franken, wie vanBaerle mit Sitz in Münchenstein am Mittwoch mitteilte. Belastet worden sei das Ergebnis neben einmaligen Aufwendungen etwa für den Marktaufbau in Tschechien auch durch die erneute Euro-Abschwächung.

Die Investitionen steigerte die von ihrem Besitzer Daniel Schenk geführte vanBaerle von 1,3 auf gut 2 Millionen Franken. Am Mittwoch eröffnete das Unternehmen in der taiwanesischen Hafenstadt Taichung ein neues Silikatwerk für die Belieferung des asiatischen Marktes.

Die Expansion ins Ausland macht sich gemäss der Mitteilung bezahlt. In Asien konnte vanBaerle den Umsatz letztes Jahr um 10 Prozent steigern, in Tschechien gar um 40 Prozent. Im ersten Quartal des laufenden Jahres wurde in diesen beiden Märkten ein Umsatzplus von über 25 Prozent erzielt, derweil der Gesamtumsatz um rund 6 Prozent anzog.

Keine neuen Angaben machte das 1888 in Basel gegründete Unternehmen zu dem für 2019 geplanten Standortwechsel. Optionen für den neuen Hauptsitz und Produktionsstandort würden geprüft, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen, das 2014 seinen bisherigen Standort in Münchenstein verkauft hatte, bleibe jedoch in der Nordwestschweiz fest verankert, bekräftigte vanBaerle frühere Informationen.