Bilder: Das Kaufhaus "Zur Rheinbrücke" in Basel: Architekten W. Lutz und F. Brütsch i.F. Preiswerk & Cie., Basel
Bilder: Das Kaufhaus "Zur Rheinbrücke" in Basel: Architekten W. Lutz und F. Brütsch i.F. Preiswerk & Cie., Basel
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«D'Rhybrugg»: Das Paradies der Basler Damen

Das Warenhaus «Rheinbrücke» präsentierte sich ganz anders, bevor es zur heutigen Manor wurde. Wir nehmen Sie mit auf einen kleinen Rundgang in ein Warenhaus aus längst vergangenen Zeiten. 


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«Hüt gang-y in d'Rhybrugg»: Für viele Baslerinnen und Basler ist die Manor in der Greifengasse immer noch «d'Rhybrugg». Es war im Jahr 1932 als die Basler Bevölkerung das Warenhaus «Die Rheinbrücke» erhielt. Das Geschäft war Teil der Warenhauskette der Brüder und Engros-Händler Ernest und Henri Maus sowie Léon Nordmann, die anfangs des 20. Jahrhunderts die grosse Warenhauskette, heute Manor, mit dem Geschäft «Léon Nordmann» in Luzern begründeten. 

Nur das Beste war gut genug

Das Warenhaus an der Greifengasse präsentierte sich den Shopping-Begeisterten ganz anders als heute: Es orientierte sich an den klassischen französischen Warenhäusern, mit zentralem Lichthof in der Mitte, eingerahmt von Galerien. Die Einkäuferinnen und Einkäufer sollten gerne Zeit im Konsumtempel verbringen und dazu wurden nur das Beste vom Besten genutzt: Das gesamte Mobiliar war aus Mahagoniholz, der Lichthof war mit belgischem Marmor und das Haupttreppenhaus mit poliertem Nussbaumholz verkleidet.  Im zweiten Stock, Richtung Greifengasse, gab es ein Restaurant für den Hunger beim Shopping. Und auch hier ass es sich edel: Das Restaurant war mit afrikanischem Rosenholz ausgestattet.

Das Restaurant in der «Rheinbrücke» bei der Eröffnung 1932. 

 

Ein Lichthof erhellte das Shopping-Erlebnis.

Die Fassade der Manor sieht heutzutage noch fast gleich aus.